Magdeburg (by) l Die Verbraucherzentrale warnt vor Spam-Mails an privat Krankenversicherte. In vielen E-Mail-Postfächern landen regelmäßig Mails, die zum Preisvergleich bei Tarifen auffordern. Die Adressaten werden aufgefordert, einen Vergleich durchzuführen, der angeblich unabhängig und schnell aufzeigt, was gespart werden kann. Dazu sei es lediglich notwendig, neben Name und Adresse, auch die Festnetz- und Handynummer, die E-Mail-Adresse, das Geburtsdatum und den Beruf als sogenannte Pflichtangaben einzugeben.

Privat Krankenversicherte sind seit langem immer wieder das Ziel zwielichtiger Datensammler. In derartigen Spam-Mails wird mit einem Tarifwechsel oder einem neuen Vertrag gelockt, durch den sich erheblich Kosten sparen lassen sollten. Dabei bauen die Absender auf die große Sorge vieler privat Krankenversicherter, wie sich ihre Beiträge in den nächsten Jahren entwickeln werden. Die Verbraucherzentrale rät deshalb allen Verbrauchern, die eine solche Spam-Mail erhalten, die Nachricht zu löschen und keinesfalls die persönlichen Daten preiszugeben.