München (dpa) l Gegen Smartphone-Malware können sich Nutzer von Android-Telefonen in den meisten Fällen schützen. Die Schnüffelsoftware, mit der etwa Kontakte gestohlen, das Onlinebanking ausspioniert oder ohne Wissen des Nutzers Abos abgeschlossen werden können, gelangt meist über manipulierte Apps oder per E-Mail-Anhang auf das Gerät. Wie man sich schützt, zeigen die folgenden Tipps.

App Stores: Um die Infektionsgefahr durch manipulierte Apps zu minimieren, sollten die Programme nur aus dem offiziellen Play Store installiert werden, rät die Zeitschrift "PCgo". Einzelne apk-Dateien sollten nur von vertrauenswürdigen Webseiten der Entwickler heruntergeladen werden.

Links: Dateianhänge und Links in E-Mails und Nachrichten von unbekannten Quellen können Schadsoftware enthalten oder auf manipulierte Internetseiten führen. Deswegen sollten sie niemals angeklickt werden. Auf Nachrichten von unbekannten Absendern, die zum Anklicken von Links oder der Installation von Software auffordern, reagiert man besser nicht.

Berechtigungen: Welchen Zugriff auf Telefonfunktionen sich eine App einräumt, erfährt man bei der Installation. Manche Programme wollen Zugriff auf Kontakte, das Internet oder das GPS-Modul, obwohl das nicht nötig ist. Finger weg von solchen Apps. Administratorenrechte sollte man keiner App einräumen.

Anbietercheck: Stammt eine App wirklich vom Anbieter oder ist es eine Kopie? Und wird sie wirklich kostenlos vertrieben? Ein Blick auf die Webseite des Herstellers und die abgegebenen Bewertungen können Klarheit schaffen.

Virenschutz: Ein Virenscanner hilft, verdächtige Programme oder Aktivitäten auf dem Telefon zu entdecken. Viele Hersteller haben auch speziell für ihre Smartphones entwickelte Programme im Angebot.

Sicherheitscode:
Damit andere nicht unerkannt Software auf dem Telefon installieren können, sollte das Smartphone immer mit einem Sicherheitscode gegen unbefugten Zugriff gesichert werden.