Magdeburg (vs) l Ständig hat das Immunsystem Kontakt mit einer Vielzahl biologischer und chemischer Substanzen. Daraus können Fehlreaktionen entstehen, die sich als Allergie darstellen und sich in einer Überempfindlichkeit des Organismus äußern, zum Beispiel mit Niesen, Atemnot, Schnupfen, Haut- oder Augenentzündung. Auch juckende Quaddeln und Ekzeme auf der Haut können auf eine allergische Reaktion hinweisen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem allergischen Schock, der sogar zum Atem- und Kreislaufstillstand führen kann. Die Beschwerden treten in den meisten Fällen sofort auf und haben verschiedene Auslöser.

Begründet liegt dies in einer überzogenen Abwehr- oder Fehlregulation des Immunsystems. Anzahl und Herkunft der auslösenden Stoffe sind kaum überschaubar. Entsprechend schwierig ist mitunter die Diagnose. Festzustellen ist dies nur mit einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch und speziellen Untersuchungen, beispielsweise einem "Hautfunktionstest". Wie erfolgt angesichts dieser Vielfalt die Diagnostik und wie sind die Chancen einer erfolgreichen Behandlung?

Auskunft zum Thema Allergisches Asthma, Neurodermitis und weitere allergische Hautsymptome geben Prof. Jens Schreiber, Bereich Pneumologie des Uniklinikums, und Privatdozent Dr. Andreas Ambach von der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Magdeburg beim 118. Medizinischen Sonntag - eine Gemeinschaftsveranstaltung von Volksstimme, Urania und Universitätsklinikum.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr in Magdeburg im Uni-Hörsaal 1 an der Pfälzer Straße (neben der Uni-Bibliothek). Der Eintritt ist frei.