Magdeburg (vs) l Die Diagnose Prostatakrebs wird deutschen Männern jährlich 70000 Mal neu gestellt. Entdeckt wird die Krankheit meist im Rahmen einer Blutuntersuchung, bei der das sogenannte PSA (Prostataspezifisches Antigen) bestimmt wird. Anschließend stellt sich die Frage, ob und wie der Tumor behandelt werden muss.

Die Mediziner des Uniklinikums Magdeburg bieten im Rahmen des interdisziplinären Prostatakrebszentrums eine Sprechstunde an, in der Betroffene ausführlich über Therapieoptionen beraten werden. Ist eine Operation, eine Strahlentherapie, eine Behandlung mit Ultraschall die geeignete Methode oder kann zunächst sogar abgewartet und beobachtet werden?

Welche möglichst schonende Behandlung für den einzelnen Patienten als erste Wahl vorgeschlagen wird, hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab: Neben dem Tumorstadium sind Alter, Gesundheitszustand und vor allem Symptome und individuelle Wünsche des Patienten entscheidend. Insgesamt sind die Heilungsaussichten bei Prostatakrebs heutzutage sehr gut.

Dem Thema Prostatakrebs widmen sich beim 119. Medizinischen Sonntag am 19. April
l der Urologe Prof. Dr. Martin Schostak,
l der Strahlentherapeut Prof. Dr. Günther Gademann und
l der Nuklearmediziner Prof. Dr. Holger Amthauer

vom Uniklinikum Magdeburg. Die Experten werden umfassend darüber Auskunft geben, wie Prostatakrebs sicher diagnostiziert oder ausgeschlossen werden kann, welche Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs möglich und welche Kriterien bei den verschiedenen Methoden zu bedenken sind.

Die Veranstaltung findet am 19. April um 10.30 Uhr im Uni-Hörsaal 1, Gebäude 26 in der Pfälzer Straße statt. Der Eintritt ist frei.