Havelberg l Anlässlich der Bundesgartenschau gibt Armin Matzke, Präsidiumsmitglied der Gartenfreunde Sachsen-Anhalt, jeden Donnerstag Tipps rund um das Gartenjahr.

Jetzt beginnt die Zeit der Tulpenblüte. Diese sind aus dem Frühlingsgarten nicht wegzudenken. Sie begleiten den Menschen bereits seit Jahrhunderten. Besonderen Flor erziele ich, wenn frühblühende, mittel- und spätblühende Sorten gepflanzt werden. Dann habe ich von März bis Mai große Freude.

Leider erlebt man oft, dass die Blütenpacht des Vorjahres sich plötzlich nicht wiederholt. Der Gärtner sollte die Tulpenblätter nach der Blüte in Ruhe einziehen lassen und nicht zur Schere greifen, um sie noch im Grünstadium abzuschneiden. Zu beachten ist dabei, dass die Blüte herausgeschnitten wird, damit die Zwiebel ihre Kraft nicht in den Samen steckt. So können dann die Blätter in Ruhe einziehen, wobei sie die Zwiebeln mit neuer Kraft für das nächste Jahr versorgen.

Findet man das störend, können die Zwiebeln ausgegraben und an einen anderen Ort platziert werden. Bei der Standortauswahl ist auf einen durchlässigen Boden zu achten. Tulpenzwiebeln mögen keine Staunässe. Auch eignet sich ein geschützter und sonniger Standort fördernd.

Wie bei vielen Zwiebelpflanzen sollte nach einigen Jahren der Standort gewechselt werden. Denn auch der Boden kann tulpenmüde werden.

Wird das beachtet, kann man sich an einem schönen Blütenflor erfreuen.

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