Havelberg l Für den Hobbygärtner ist es ratsam, ein Staudenbeet gut zu planen und entsprechend anzulegen. Denn man weiß oftmals nicht, wie hoch und breit die Stauden werden oder welche Farbmischung man haben möchte.

Doch genau das ist wichtig für die Pflanzabstände. So kann man beispielsweise frisch blühende Pflanzen, wie Akelei, mit später blühenden kombinieren und man hat während der ganzen Gartensaison Freude daran.

Der Rittersporn mit seiner Größe sollte den Beethintergrund bilden. Andere Stauden können dann gestaffelt werden und mit niedrigen Polsterstauden abschließen. Auch Tulpen lassen sich gut mit Stauden, Pfingstrosen und vielen Bodendeckern kombinieren. Diese treiben später aus und bilden so eine schöne Nachfolge.

Doch selbst das bestgeplante Staudenbeet braucht Pflege. Denn die meisten Stauden vergreisen über die Jahre. Sie blühen dann nicht mehr so üppig und verkahlen von innen. Jetzt sollte man sie teilen. Mit Grabegabel oder Spaten werden junge Teilstücke getrennt und neu eingepflanzt. Die vergreisten Teile werden ausgegraben und kompostiert.

Durch das Teilen bleiben oft Stauden übrig. Jetzt hat der Gartenfreund auch die Gelegenheit, mit anderen Gartenfreunden zu tauschen.

Ist bei einjährigen Gartenblumen nach einer Saison die Lebensspanne aufgebraucht, kommen Gartenstauden für viele Jahre wieder. Denn sie sind winterhart. Nachdem sie uns mit ihren Blüten erfreut haben, ziehen sie sich im Herbst zurück. Das bedeutet, dass die oberirdisch zu sehenden Staudenteile braun werden. Diese sollten auch über den Winter stehen bleiben und erst im Frühjahr entfernt werden. Nur der Wurzelstock überdauert in der Ruhezeit im Winter und treibt im nächsten Frühjahr frisch aus.

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