Magdeburg (am) l Nachdem die Eisheiligen vorbei sind, können die frostempfindlichen Tomatenpflanzen jetzt ins Freiland, Gewächshaus oder auf den Balkon gepflanzt werden. Besonders gut gefällt es Tomaten, wenn man sie in ausrangierte Kunststoffeimer mit etwa zwölf Liter Volumen setzt.

Der Boden wird abgetrennt und der Eimer mit der Oberseite nach unten auf den Boden gestellt, dann bis zur Hälfte mit Gartenerde auffüllen und die Pflanze hineinsetzen. Der Kleingärtner gibt gerne noch eine Handvoll Pferdemist als Dünger dazu. Ein stabiler Pflanzstab sorgt für Halt. Je höher die Pflanze wächst, desto mehr wird Erde nachgefüllt, bis schließlich der Eimerrand erreicht ist. So wurzelt nach und nach der gesamte Eimer durch. Auf diese Weise muss nicht täglich gegossen werden, wenn doch, dann über den Eimerrand.

Gedüngt wird wöchentlich mit Tomatendünger. Oftmals werden Tomatendächer über den Pflanzen angebracht. Das dient vorbeugend gegen den Befall mit Braunfäule. Die Tomate möchte einen feuchten Fuß, aber ein trockenes Dach. Wer die Pflanzen nicht in einen Eimer setzt, sollte, um eine Verhärtung des Bodens beim Gießen zu vermeiden, Blumentöpfe neben den Pflanzen in die Erde einlassen, die das Gießwasser aufnehmen.

Schon bei Pflanzung sollten die untersten Blätter entfernt werden, um Pilzsporen keine Ansatzfläche zu geben. Die Seitentriebe sind zu entfernen (ausgeizen), so dass der Wuchs kräftig erfolgen kann.

Mit dem fünften Blütenstand sollte das Wachstum beendet werden, da die weiteren Früchte die Vegetationszeit nicht erreichen. Ab August kann dann fleißig geerntet und das Aroma nachhaltig genossen werden.

 

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