Magdeburg (ksi/am) l In unserer Serie mit Gartentipps zur Bundesgartenschau beschäftigt sich Gartenexperte Armin Matzke vom Vorstand der Gartenfreunde-Sachsen-Anhalt heute mit Pfingstrosen. Diese anspruchsvolle schöne Staude erfreut den Kleingärtner besonders und ist in ihrer Vielfalt ein Sammelobjekt. Mit ihren kräftigen Blüten in einer breiten Farbenvielfalt leitet sie vom Frühling in den Sommer über.

Auch die einfachste Form, die Gemeine Pfingstrose oder auch Bauernpfingstrose genannt, besticht in ihrer Farb- intensität und ist sehr häufig verbreitet. Man unterscheidet die Arten nach Stauden oder Gehölz. Es empfiehlt sich; auf vergessene Arten zurückzugreifen wie die Strauchpfingstrose, die allerdings einen Einzel-standort braucht.

Will ich mich auf einen Standort konzentrieren, sollte er windgeschützt sein. Ein häufiges Umsetzen mögen die Pfingstrosen nicht. Sie strafen mitunter durch Blütenverweigerung. Keinesfalls sollten sie tiefer gelegt werden als am ursprünglichen Standort. Der Boden sollte tiefgründig sein, da die Wurzeln tief in die Erde wachsen. Viele Jahre ist die Pfingstrose ein treuer Begleiter. Sie muss nicht verjüngt werden. Aber man kann durch Teilen der Pflanze anderen Gartenfreunden einen Gartenschatz weitergeben. Dafür eignet sich der Herbst, denn zu diesem Zeitpunkt befindet sie sich in der Ruhephase.

Eine Düngergabe mit Mehrnährstoffdünger ist hilfreich. Dieser ist beim Austrieb und nach der Blüte vorzunehmen. So kann die Staude Kraft für die nächste Gartensaison speichern. Nach der Blüte bietet auch das Blätterwerk Unterschlupf für zahlreiche Nützlinge. Deshalb sollte erst im Herbst der Rückschnitt erfolgen, etwa eine Handbreit über dem Boden.

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