Seit dem 1. Mai 2011 können Staatsangehörige der acht neuen EU-Mitgliedstaaten in der Bundesrepublik eine nicht selbständige Arbeit annehmen, ohne vorher eine EU-Arbeitsgenehmigung zu beantragen. Das neue Gesetz gilt für Staatsangehörige aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Slowenien. Für Rumänen und Bulgaren ist die Regelung erst ab 2014 gültig. Neuer Ansprechpartner in Zulassungsfragen ist seit 1. Mai die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn, Telefon (0228) 7132000, E-Mail zav-bonn.ae@arbeitsagentur.de.

Das Internetportal Krankenkassen.de rät Arbeitnehmern aus den EU-Beitrittsstaaten, die in Deutschland arbeiten möchten, sich vor Arbeitsbeginn für eine passende Krankenkasse zu entscheiden und die Mitgliedschaft zu beantragen. Sobald der Arbeitgeber feststeht, kann der Aufnahmeantrag für eine deutsche Krankenkasse gestellt werden. Dann weiß auch die Personalabteilung des Unternehmens, wo sie den neuen Arbeitnehmer anmelden muss. Dabei wird auch der Sozialversicherungsausweis beantragt und die Sozialversicherungsnummer vergeben.