Berlin (rgm). Trotz einer EU-Regelung, die Flugbuchungen im Internet für Kunden transparenter machen sollte, gibt es bei Flugvermittlern immer noch versteckte Kosten, doppelte Gebühren und verteuerte Flüge nach der Buchung, berichtet die Stiftung Warentest.

So erheben Online-Flugvermittler – im Gegensatz zu Flugsuchmaschinen – Servicegebühren zusätzlich zum Flugpreis. Bei cheapfares.de fallen pauschal 12 Euro an, bei fluege.de ist die Gebühr abhängig von Strecke und Anzahl der Reisenden. Wer später umbuchen oder stornieren muss, zahlt sogar doppelt: einmal für den Flugvermittler, einmal für die Airline. Bei fluege.de muss eine Familie mit zwei Kindern dafür 200 Euro bezahlen – plus die Gebühren für die jeweilige Fluggesellschaft. Bei vielen Online-Flugvermittlern ist außerdem die Buchung einer Reiseversicherung voreingestellt - das wurde den Fluggesellschaften schon 2008 untersagt.

Fazit der Stiftung Warentest: Reisende kommen oft günstiger weg, wenn sie ihren Flug direkt bei der Airline buchen.