Köln ( dpa ). Jährlich erkranken in Deutschland rund 600 Menschen an schwerer Meningitis, einer Entzündung des Gewebes um Rückenmark oder Gehirn. 2009 starben mehr als zehn Prozent der Meningitis-Patienten. Immunschwache Menschen, Säuglinge, kleine Kinder und Jugendliche sind besonders häufig betroffen. Man kann sich gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C impfen lassen. Gegen den am weitesten verbreiteten Erreger-Typ B gibt es aber noch keinen Impfstoff. Bei einer Erkrankung muss die Behandlung schnellstmöglich beginnen. Um vor der Krankheit zu warnen und auf Schutzmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ist der heutige 24. April zum Welt-Meningitis-Tag ausgerufen worden.