Magdeburg ( use ). Schätzungsweise vier Millionen Bundesbürger haben Probleme mit einem plötzlichen Harndrang oder einem ungewollten Harnverlust. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von Harn-Inkontinenz. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von Störungen der Blasenfüllung und Speicherung, Erschlaffungen der Schließmuskelfunktionen bis hin zu Nebenwirkungen von verschiedenen Medikamenten.

Von den Betroffenen wird dieses Leiden oftmals tabuisiert. Viele betroffene Frauen und Männer versuchen, sich mit selbst gekauften Medikamenten und verschiedenen Hilfsmitteln selbst zu kurieren. Damit wird die Ursache jedoch nur selten behoben. Im Verlauf der Zeit ziehen viele Betroffene sich deshalb mehr und mehr zurück. Das müsste nicht sein, denn Harn-Inkontinenz ist sehr gut behandelbar, wenn deren Ursache richtig erkannt wird.

Im Volksstimme-Telefonforum beantworten heute zwei Magdeburger Ärzte Ihre Fragen zur richtigen Diagnostik und zu modernen Therapien bei Harn-Inkontinenz sowie zu den Möglichkeiten der Vorbeugung. Auskünfte geben Dr. Britta Hosang, Oberärztin an der Universitätsfrauenklinik,

und Dr. Andreas Janitzky von der Urologischen Universitätsklinik Magdeburg.

• Rufen Sie heute 53 mer der 12 29 Uhr Telefonnum 70 von. an ( 10 03 unter 91 bis - )