Magdeburg ( rgm ). Nieren arbeiten 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, ohne dass es bemerkt wird. Auch wenn dieses lebenswichtige Organ geschädigt wird, merkt man es zumeist nicht. Dies kann katastrophale Konsequenzen für den Einzelnen bedeuten. Doch Vorbeugung ist möglich ! Bei einer rechtzeitigen Erkennung und Behandlung einer Nierenerkrankung lässt sich das Fortschreiten oftmals aufhalten. Diesem Anliegen widmet sich die diesjährige Nierenwoche der Deutschen Nierenstiftung mit dem Motto " Damit die Nieren länger funktionieren : Ich mach ‘ den Blutzucker-Check !".

Die Magdeburger Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche und lädt die interessierte Öffentlichkeit zum Donnerstag, 18. März, 9 bis 15 Uhr, ein in den Eingangsbereich von Haus 60 a auf dem Gelände der Uniklinik Magdeburg, Leipziger Straße 44.

" Neben aktuellen Informationen über Bluthochdruck und Nierenerkrankungen werden unsere Ärzte gern in persönlichen Gesprächen Fragen beantworten ", kündigt Klinikdirektor Prof. Dr. Peter Mertens an. " Da es in diesem Jahr schwerpunktmäßig um den Zusammenhang zwischen Zuckerkrankheit und Nierenerkrankung geht, können Interessierte auch Blutzucker- und Blutdruckmessungen vornehmen lassen. "

Prof. Mertens betont : " Jeder Erwachsene sollte regelmäßig einen Blutzuckertest vornehmen lassen, denn die Dunkelziffer von Diabetes ist auch bei uns hoch. So kann ein Diabetes frühzeitig erkannt und möglichen Folgeerkrankungen vorgebeugt werden. "

www. nierenwoche 2010. de