Magdeburg ( rgm ). Zum 1. Januar 2010 hat die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Bund in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen übernommen. Für die Versicherten bedeutet das : Auskunft und Beratung liegen ab sofort in einer Hand. Wer beispielsweise wissen will, welche Rente ihm ab wann zusteht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Leistungen zur Rehabilitation zu beantragen oder wie man zusätzlich privat für das Alter vorsorgen kann, erhält die gewünschten Informationen in jeder Auskunfts- und Beratungsstelle vor Ort – unabhängig vom bisherigen Ansprechpartner und vom Träger, bei dem man rentenversichert ist.

Der Übergang der Beratungsstellen zum Regionalträger ist ein wesentlicher Baustein der Organisationsreform der gesetzlichen Rentenversicherung. Er erfolgt in jedem Bundesland. Für die Versicherten, Rentner und Arbeitgeber ändert sich durch den Übergang am gewohnten Service nichts. Sie können sich sowohl an die Mitarbeiter ihrer bisherigen als auch an jede andere Beratungsstelle vor Ort wenden, um kompetent, neutral und kostenlos beraten zu werden.

Insgesamt gibt es in Mitteldeutschland 66 Auskunfts- und Bearatungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. Hinzu kommen noch acht Beratungsstellen, in denen ausschließlich zur knappschaftlichen Rentenversicherung beraten wird.