Berlin ( ddp ). Kindergärten können eine wahre Brutstätte für Krankheitserreger sein. So kommt es oft vor, dass Eltern an Armen, Beinen oder sogar im Gesicht ihrer Kleinen plötzlich weiße oder rötliche Knötchen entdecken. Die Kinder haben sich mit Dellwarzen infiziert. " Wichtig ist es vor allem, den Kindern zu erklären, dass sie die Warzen nicht berühren dürfen ", sagt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Denn so breite sich die Infektion am eigenen Körper aus. Zudem können sich über Handkontakt andere Kinder und Erwachsene anstecken. Infizierte sollten ausschließlich ein eigenes Handtuch benutzen. Die Warzen, die etwa die Größe eines Stecknadelkopfes besitzen, können lokale Entzündungen auslösen. Die Bläschen müssen zunächst heranreifen und können dann von einem Arzt mit Hilfe eines sogenannten " scharfen Löffels " unter örtlicher Betäubung entfernt werden, erläutert Fegeler. " Die Warzen können unter Umständen auch weggeätzt oder gelasert werden. " Eine Vereisung sei ebenfalls möglich. Die Behandlung ist schmerzfrei und wird von der Krankenkasse gezahlt.