Berlin ( rgm ). Banknoten werden von ihren Besitzern oft überstrapaziert. Sie werden zerknittert, zerrissen, versehentlich gewaschen, verklebt oder angebrannt. Doch beschädigte Geldscheine sind nicht zwangsläufig wertlos. Die Deutsche Bundesbank ersetzt in der Regel das Geld, noch dazu kostenlos.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Eigentümer mehr als die Hälfte der Banknote einreicht. Andernfalls muss er nachweisen können, dass der Rest – in diesem Fall mehr als die Hälfte des Scheins – vernichtet wurde. Alle Überbleibsel des Geldscheins sollten daher eingesammelt, verpackt und eingereicht werden. Ist der Schein nur leicht in Mitleidenschaft gezogen, beispielsweise durch versehentliches Waschen, kann er in der Hausbank gegen einen makellosen eingetauscht werden. Bei stärkeren Beschädigungen hilft die Deutsche Bundesbank weiter.