Bonn/Veitshöchheim (dapd). Prächtige Blüten, leuchtende Farben – das sind die Merkmale von Azaleen. Kaum eine andere Pflanze bringt so viel Farbe in den Winter wie die kleinen Verwandten der Rhododendren, informiert die Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau in Bonn. Ob auf der Fensterbank, als Tisch, oder Raumschmuck – Azaleen bringen Leben in jeden Wohnraum. Die Pflanzen wirken besonders in edlen Gefäßen.

Azaleen blühen von September bis April für sechs bis acht Wochen. Sie mögen helle bis halbschattige Standorte. In frostfreien Zeiten können Azaleen auch in Kübeln oder Kästen nach draußen gestellt werden. In Deutschland gibt es über 100 Azaleen-Sorten, die vor dem Verkauf von Züchtern teilweise über zwei Jahre lang kultiviert werden. Azaleenblüten können einfach oder gefüllt, klein oder groß sein. Die Farbpalette reicht von kräftigen Farben wie Dunkelviolett oder Rot über Pastelltöne wie Rosa oder Lachsfarben bis hin zu Weiß. Auch zweifarbige Blüten gibt es. Außerdem kann man zwischen vielen Sonderformen wie Pyramiden oder Hochstämmchen wählen. Zimmerazaleen bevorzugen Temperaturen um 15 Grad und weiches Gießwasser. Sie sollten gleichmäßig feucht gehalten werden. Der Topfballen darf nicht austrocknen. Andererseits vertragen die feinen Wurzeln keine Staunässe. Gerade bei einem warmen Zimmerplatz, das heißt bei Temperaturen über 18 Grad, benötigt die Azalee eine gute Wasserversorgung.Bei Trockenheit reagieren Azaleen mit Knospen- und Blattfall. Im Tontopf trocknet die Erde besonders schnell aus. Deshalb empfiehlt es sich, den Topf in einem wassergefüllten Eimer solange unterzutauchen, bis sich keine Luftblasen mehr bilden.