Magdeburg ( rgm ). Seit dem 1. Oktober gilt die neue Energieeinsparverordnung ( EnEV 2009 ), und damit gelten verschärfte Regeln fürs Bauen und Sanieren. Immer mehr Vermieter und Besitzer von selbst genutztem Wohneigentum suchen außerdem ohnehin nach Möglichkeiten, Heizkosten und Strom zu sparen. Und wer Verkaufsabsichten hegt, muss anhand des Energie-Ausweises offen legen, was sein Haus an Energie " schluckt ". Potenzielle Käufer werden ihre Kaufentscheidung davon abhängig machen. Das alles bringt in den nächsten Jahren Millionen Eigenheimbesitzer dazu, die Heizung zu erneuern, die Gebäudehülle zu dämmen, neue Fenster einzusetzen oder eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren.

Doch wie geht man am sinnvollsten vor ? Wer kann herausfinden, wo Wärmebrücken sind, welche Dämmdicke angebracht ist und wann sich Solarzellen auf dem Dach wirklich lohnen ? Aus der Portokasse sind solche Investitionen meistens nicht zu bezahlen. Da diese Kosten jedoch nicht überraschend über einen hereinbrechen, kann man rechtzeitig dafür sparen. Der Bausparvertrag ist das meistgenutzte Finanzierungsinstrument für solche Investitionen.

Die energetische Sanierung macht sich oft schon innerhalb weniger Jahre bezahlt, wenn in die Finanzierung außerdem noch staatliche Förderprogramme eingebunden werden. Das gilt natürlich auch für den Neubau. Fragen rund ums energetische Bauen und Sanieren beantworten morgen am Volksstimme-Telefon die Gebäudeenergieberater Wolfgang Forbriger und Rene Herbert sowie die Finanzierungsexperten Detlev Zierau und Uwe Kühn vom Verband der Privaten Bausparkassen.

• Rufen Sie morgen in der Zeit von 10 - 12 Uhr an unter der Telefonnummer (03 91) 53 29 70.