Düsseldorf ( rgm ). Es ist Adventszeit – würziger Glühwein und Plätzchen haben wieder Hochkonjunktur. Allergiker sollten bei den vorweihnachtlichen Leckereien allerdings aufpassen, warnen die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung, denn manchmal kann der Verzehr Atemnot, Hautausschlag oder schlimmstenfalls einen Kreislaufkollaps zur Folge haben. Der Grund : Viele der beliebten Naschereien enthalten Substanzen, die bestimmten Pollen-Allergenen ähneln. Daher sollten Menschen mit einer Birkenpollenallergie nusshaltige Köstlichkeiten aus Marzipan oder Nougat meiden, Beifuß-Allergiker einen Bogen um Anis, Koriander und Zimt machen. Delikatessen mit Erdnüssen oder aus Weizenmehl sind nicht empfehlenswert, wenn eine Gräser-Allergie diagnostiziert wurde. Selbst das aus Apfeloder Zitrusfrüchten gewonnene Pektin, Bestandteil des Christstollens und vieler anderer Weihnachtsrezepte, kann unerwünschte Reaktionen auslösen. Wer ganz sicher gehen möchte, dass die Leckereien keine allergenen Stoffe enthalten, sollte sie am besten selber backen.