Magdeburg ( rgm ). Die Weihnachtsfeiertage und auch das Wochenende zum Jahreswechsel werden Autofahrern auf den Fernstraßen lebhaften bis dichten Reiseverkehr bescheren. Zehn Bundesländer sind bereits am Wochenende in die Ferien gestartet, Niedersachsen und Sachsen folgen am Tag vor Heiligabend. Wer rund um die Feiertage auf Deutschlands Straßen unterwegs ist, benötigt also Geduld. Das stärkste Verkehrsaufkommen erwartet der ADAC Niedersachsen / Sachsen–Anhalt am Mittwochnachmittag, 23. Dezember. Auch am Sonntag, 27. Dezember, wenn die Weihnachtsbesuche enden, wird es zeitweise hoch hergehen.

Verhältnismäßig ruhig dürfte es dagegen am Nachmittag des 24. Dezember sowie am ersten Weihnachtsfeiertag bleiben. Am Samstag, 26. Dezember, ist Bettenwechsel in den Feriengebieten, so dass die Routen in die Wintersportgebiete voll werden könnten. So ist dank der guten Winter–Wetterlage auch im gesamten Harz und im Erzgebirge bis zum Jahreswechsel mit großem Andrang zu rechnen. Die am meisten belasteten Fernstraßen. A 2 Dortmund – Hannover – Berlin. A 4 Bad Hersfeld – Gera – Chemnitz. A 9 Berlin – Nürnberg – München. A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg. A 14 Magdeburg – Halle. A 24 Berlin – Hamburg. A 99 Umfahrung München. A 95 / B 2 München – Garmisch–Partenkirchen

. A 93 Inntaldreieck – Kufstein

Engpässe durch Baustellen gibt es in Sachsen–Anhalt nicht, zu Behinderungen kann es jedoch erfahrungsgemäß an den Autobahn–Kreuzen Schkeuditz ( A 14 / A 9 ) und Hermsdorf ( A 4 / A 9 ) kommen.

Im Ausland wird man ebenfalls nicht um Staus herumkommen. Auch dort gibt es überall Weihnachtsferien. Besonders belastet werden natürlich die Routen in die Wintersportgebiete der Alpen sein. In Österreich wird es abschnittsweise auf Tauern–, Inntal– und Brennerautobahn nur langsam vorangehen. Ebenso auf der Fernpassroute und den wichtigsten Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol und im Salzburger Land. Viel Verkehr ist auch auf der Schweizer Gotthardroute und der italienischen Brennerstrecke angesagt.

Am langen Silvester–Wochenende ( 31. Dezember bis 3. Januar ) wird es weniger Staus geben als noch am Wochenende zuvor. Dennoch drohen auch dann zeitweise Verzögerungen. Die größte Staugefahr sieht der ADAC am Samstag, 2. Januar ( An– und Abreise aus den Wintersportgebieten ) sowie vor allem am Sonntag, 3. Januar ( Rückkehr aus dem verlängerten Wochenende und Ferien–Ende in den ersten ostdeutschen Bundesländern ).