Magdeburg ( rgm ). Was ist der Unterschied zwischen Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit ? Wie wirkt sich eine Hornhautverkrümmung aus ? Und warum werden die Augen im Alter schwächer ?

Um all diese und weitere Fragen zum Thema Fehlsichtigkeiten – umgangssprachlich auch Sehfehler genannt – geht es morgen beim 78. Medizinischen Sonntag – einer Gemeischaftsveranstaltung des Uniklinikums Magdeburg, der Magdeburger Urania und der Volksstimme.

Die Referenten, Dr. Synke Meltendorf und Privatdozent Dr. Christian Vorwerk, Oberärzte der Universitätsaugenklinik Magdeburg, werden Auskunft geben, wie es zu unscharfem oder räumlich gestörtem Sehen als auch eingeschränkter Sehschärfe kommen kann und welche Möglichkeiten es gibt, dies mit Hilfe optischer Mittel, wie Brillen, Kontaktlinsen oder durch einen operativen Eingriff auszugleichen oder zu lindern.

Die bekanntesten Fehlsichtigkeiten sind Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit. Es gibt jedoch bei weitem mehr Störungen, die angeboren sein können oder erst im Erwachsenenalter auftreten. Sehen ist ein äußerst komplexer Vorgang. Dabei wird von jedem Auge normalerweise ein gleiches Bild aufgenommen. Wird dieses System gestört, kann das weitreichende Folgen haben. Eine davon ist das Schielen ( Strabismus oder Heterotropie ), wenn die Sehachse eines Auges einen Stellungsfehler hat und dadurch zwei unterschiedliche Bilder, also Doppelbilder gesehen werden. Eine weitere Störung ist beispielsweise die Altersfehlsichtigkeit.

Der Medizinische Sonntag – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Volksstimme, Urania und Universitätsklinikum Magdeburg – beginnt morgen um 10. 30 Uhr im Uni-Hörsaal 1, Gebäude 26 ( Nähe Uni-Bibliothek ) in der Pfälzer Straße. Der Eintritt ist wie immer kostenlos.