Magdeburg ( rgm ). Die moderne Medizin schickt sich heute an, den Menschheitstraum von ewiger Schönheit in Erfüllung gehen zu lassen. Nie zuvor war es für breite Bevölkerungsschichten so leicht, mittels einer Schönheitsoperation oder minimalinvasiven Eingriffen die Spuren des Alters zum Verschwinden zu bringen. Und nie zuvor wurden diese Eingriffe so stark in den Medien angepriesen wie heute. Welche Folgen hat die Bilderflut von geschönten Gesichtern und Körpern ? Und welche psychosozialen Folgen hat der Jugendwahn ? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Vortrag " Schönheitsoperationen als Wege und Abwege – Perspektiven der Psychotherapie " von Prof. Dr. Ada Borkenhagen, der morgen um 19 Uhr im Theoretischen Hörsaal ( Haus 28 ) auf dem Campus der Universitätsklinik Magdeburg, Leipziger Straße 44, beginnt. Die Referentin ist Psychologische Psychotherapeutin / Psychoanalytikerin in eigener Praxis und Inhaberin der Dorothea-Erxleben-Gastprofessur an der Magdeburger Universität. Die Öffentlichkeit ist eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Vortrag ist einer von sechs Einzelbeiträgen im Rahmen der Ringvorlesung " Tod - Ritual – Leben ". Sie wird veranstaltet vom Institut für Katholische Theologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg, Kooperationspartner sind das Institut für Anatomie der Otto-von-Guericke-Universität sowie die Katholische Studentengemeinde St. Augustinus.

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