Reichersbeuern ( ddp ). Sandkuchen backen, imaginäre Ponys striegeln, Matratzenhöhlen bauen – manchen Erwachsenen fällt es schwer, sich auf die Spiele ihrer Kinder einzulassen. Trotzdem lohnt es sich, seine Scheu zu überwinden. " Für Kinder ist es sehr gut, wenn Erwachsene sich in ihre Bedürfnisse einfühlen können ", sagt Cornelia Nitsch, Co-Autorin des Ratgebers " Typgerecht fördern und erziehen ".

Das Interesse, die Aufmerksamkeit und die Nähe ihrer Eltern beim gemeinsamen Spiel seien wichtige Grunderfahrungen für die Kleinen. " Bei diesen Gelegenheiten können Eltern ihren Kindern auch wichtige Werte vermitteln und mit ihnen ins Gespräch kommen ", sagt die Autorin.

Eltern sollten vor allem ihre Einstellung zum Spielen überprüfen. Spielen ist kein überflüssiger Zeitvertreib, sondern eine ganz zentrale Beschäftigung für Kinder. Sie machen sinnliche Erfahrungen, entdecken ihr Umfeld und lernen viel über ihre Mitmenschen.