Düsseldorf ( cid ). Das Herunterladen von Bildschirmschonern aus dem Internet kann riskant sein. Vor allem in Screensavern, die Stars zeigen, verstecken sich oft Schadprogramme. Kriminelle schleusen in die Bildschirmschoner, die als ausführbare Dateien mit der Endung ". exe " heruntergeladen werden, Viren, Trojaner und andere gefährliche Programme ein, die unbemerkt vom Computerbesitzer ihr Unwesen treiben. Wer trotzdem nicht auf einen Bildschirmschoner mit Fotos seines Lieblingsstars oder -sängers verzichten möchte, sollte diesen aus Sicherheitsgründen lieber selbst basteln.

Ein Helfer zum Erstellen solcher " Pausenfüller " ist zum Beispiel das kostenlose Bildverwaltungsprogramm Picasa von Google. Aus der Software heraus lässt sich auf die Fotos zugreifen, die auf dem Rechner gespeichert sind. Entweder können die Inhalte einzelner Ordner in den Screensaver integriert werden oder der Anwender schiebt in dem Programm die gewünschten Fotos in den Bildschirmschoner-Ordner.

Über den Menüpunkt " Tools " und die Option " Bildschirmschoner konfigurieren " kann man unter " Einstellungen " verschiedene Details wählen, darunter etwa " Schwenken und Zoomen ", was Dynamik auf den Monitor bringt. Außerdem lässt sich das Intervall für den Bildwechsel festlegen. Hobbyfotografen, die einen Familien-Screensaver erstellen wollen, können eigenes Bildmaterial nehmen.

picasa. google. de