Kassel ( dpa ). Für die sogenannte Gesprächspsychotherapie müssen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland auch weiter nicht zahlen. Das Bundessozialgericht in Kassel lehnte am Mittwoch in letzter Instanz den Vorstoß von zwei Medizinern ab, die ihre Form der Behandlung neben der Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie gleichberechtigt sehen wollten.

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Kassen und Ärzten, diese Therapie nicht anzuerkennen, verletzt aber die Rechte der Therapeuten nicht, urteilten die Richter. Die Gesprächspsychotherapie ist umstritten, weil sie Kräfte im Körper zu einer geistigen Selbstheilung voraussetzt.