Berlin - In der Schweiz wird es für deutsche Winterurlauber teuer. Im Osten Europas ist der Euro hingegen deutlich mehr wert. Ein gutes Beispiel ist die Slowakei.

Nach der Freigabe des Franken ist Urlaub in der Schweiz für Deutsche plötzlich deutlich teurer geworden. Die Kaufkraft eines Euro beträgt in der Schweiz nur noch rund 55 Cent, hat der Bundesverband deutscher Banken nachgerechnet. Waren und Dienstleistungen sind bei den Eidgenossen also im Schnitt fast doppelt so teuer wie in Deutschland. In Italien (1,00 Euro), Österreich (0,94 Euro) und Frankreich (0,94 Euro) bekommen deutsche Urlauber für jeden Euro dagegen fast das gleiche wie in ihrer Heimat.

Günstiger ist der Winterurlaub im Osten Europas: Einen deutlichen Kaufkraftvorteil hat der Euro zum Beispiel in der Slowakei, erklärt der Bankenverband. Dort gibt es für einen Euro Waren und Dienstleistungen zu kaufen, für die deutsche Urlauber im eigenen Land etwa 1,49 Euro bezahlen müssten.