Bonn - Sie gelten als unermüdliche Blüher und entwickeln auf schattigem Balkon oder schattigen Terrasse ihr volles Potenzial: Begonien. Sie lieben ein nährstoffreiches und wasserdurchlässiges Substrat, erklärt der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Von Vorteil ist eine Drainage in Kasten und Kübel aus Kies oder Blähton. Denn die ursprünglich aus Südamerika stammende Pflanze für Hängeampel oder Blumenkasten verträgt keine Staunässe. Der Wurzelballen sollte allerdings auch nicht komplett austrocknen. Das optimale Mittelmaß beim Gießen zeigt die Erde im Topf dem Hobbygärtner an: Er muss der Begonie wieder Wasser geben, wenn die obere Substratschicht abgetrocknet ist. Wann das ist, ist witterungsabhängig.

Wer keinen Langzeitdünger verabreicht, sollte seine Begonien alle ein bis zwei Wochen bis zum Herbst mit Nährstoffen versorgen. Viele neue Züchtungen müssen nicht mehr ausgeputzt werden, in der Regel fallen die Blüten ab, und neue schieben sich nach.

Einen besonderen Gestaltungstipp hat der Zentralverband für schattige Balkone: Helle Blüten, aber auch weiße Gefäße lassen schattige Flächen heller wirken. Sie reflektieren auch noch geringe Lichtmengen - und weiße Blüten sind die letzten, die man abends in der Dämmerung entdecken kann, erklärt der Zentralverband Gartenbau.