Stuttgart. Buchsbaum wird gern als kleine Hecke, aber auch als Formgehölz genutzt. In jedem Fall sollte er zweimal jährlich geschnitten werden, raten die Experten von Ulmers Gartenkalender. Der wichtigste Schnittzeitpunkt ist Anfang bis Mitte Juni. Dann sind die Neuaustriebe weitgehend ausgereift und vertragen den Schnitt am besten. Der zweite Schnitt sollte jetzt im Herbst erfolgen.

Beim Herbstschnitt handelt es sich eigentlich nur um einen Korrekturschnitt, erklären die Gartenfachleute. Alle hellgrünen Austriebe, die über die Form der Buchsp anze hinausgewachsen sind, werden bis auf die eigentliche Form zurückgeschnitten. Das lässt die P anzen wieder gleichmäßig aussehen und dichter wirken. Die relativ jungen, weichen und überstehenden Triebenden der Buchsp anzen sind außerdem stärker frostgefährdet als die älteren P anzenteile.

Beim Schneiden von Buchs ist gutes Werkzeug besonders wichtig. Mit großen elektrischen Heckenscheren kommt man zwar schnell voran, sie verletzen aber laut den Gartenexperten mit ihren Klingen die zarten Blätter und quetschen sie. In der Regel werden die Schnittstellen dann sehr rasch braun und sehen hässlich aus. Besser sind kleine Akkuscheren, die mit speziellem Schneidwerkzeug für Buchs ausgerüstet sind, oder aber sogenannte Japan-Scheren. (ddp)