Magdeburg (dpa/sa) - Der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt soll die Öffentlichkeit verstärkt über Extremismus und Radikalisierung aufklären. Vorträge, Veröffentlichungen und Publikationen sollen Handlungsempfehlungen im Umgang geben, wie das Innenministerium mitteilte. So sollten Bürger auch erkennen und einordnen lernen, wenn sich Salafisten oder Rechtsextremisten radikalisieren. Wegen gestiegener Anforderungen bekamen die Verfassungsschützer 2016 auch mehr Personal. Es wurden neun neue Stellen geschaffen, hieß es. Insgesamt seien rund 100 Menschen beschäftigt. Ein Beobachtungsschwerpunkt bleibe der Rechtsextremismus.