Audi-Pilot Mattias Ekström hat zum dritten Mal das Race of Champions gewonnen. In Peking schlug er sogar F1-Rekordchampion Michael Schumacher.

Mattias Ekström gewann in Peking zum dritten Mal nach 2006 und 2007 das "Race of Champions". Im Wettbewerb der besten Renn- und Rallyefahrer der Welt bezwang der zweifache DTM-Champion im Halbfinale den neuen Formel-1-Weltmeister Jenson Button und im Finale Michael Schumacher.

"Das ist ein ganz besonderer Tag für mich", jubelte der 31-Jährige nach seinem Triumph im Olympia-Stadion von Peking. "Ich hatte in diesem Jahr in der DTM nicht besonders viel Glück. Die Saison mit einem Sieg gegen Michael Schumacher zu beenden, ist fantastisch."

Ekström zeigte auf der 1,074 Kilometer langen Strecke im berühmten "Vogelnest" eine eindrucksvolle Leistung: Der Audi-Pilot ging bei den Qualifikationsläufen als klarer Gruppensieger hervor. Bei den anschließenden Ausscheidungsrennen schaltete er auf identischen Autos zunächst seinen Teamkollegen Tom Kristensen und anschließend Button aus. Im Finale ließ er Schumacher keine Chance und sicherte sich mit zwei Siegen den prestigeträchtigen Titel, den er 2006 im Stade de France in Paris und 2007 im Wembley-Stadion in London schon zweimal gewonnen hatte.

"Mattias (Ekström) hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sowohl auf der Rundstrecke als auch im Rallyesport einer der Besten der Welt ist", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Diese Kombination gibt es im Motorsport nur ganz selten. Walter Röhrl war ein solcher Ausnahmefahrer, auch Sébastien Loeb zähle ich dazu. Wir wissen, was wir bei Audi an Mattias haben und sind froh, dass er bei uns ist. Nach der für ihn enttäuschenden DTM-Saison 2009, in der er unheimlich viel Pech hatte, ist das für Mattias ein versöhnlicher Abschluss, zu dem ihm alle Audianer ganz herzlich gratulieren."

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