Zwar schlug Tom Kristensen auf Startplatz drei alle seine Markenkollegen. Dennoch zeigt er auch zwei Rennen vor seinem DTM-Karriereende noch höhere Ansprüche.

Im Langstreckenboliden war Frankreich für den Rekordsieger der 24 Stunden von Le Mans stets ein gutes Pflaster. Im DTM-Boliden gab es Nachholbedarf: So verlor Tom Kristensen den DTM-Titel im Meisterschaftskampf 2006 ausgerechnet in Le Mans an Mercedes-Kontrahent Bernd Schneider. "Dijon ist eine tolle Strecke. Hier zu sitzen, ist klasse, denn dafür muss man eine gute Leistung zeigen", sagte Kristensen. Bei seinem vorletzten Qualifying in der DTM führte der Däne erstmals seit langem wieder das Abt-Audi-Neuwagenquartett an.

Dennoch lief aus Sicht des vierfachen DTM-Rennsieger nicht alles rund. "Eine Runde habe ich verloren, weil ich in der letzten Kurve um einige Zentimeter über den Rasen gefahren bin. In Q2 mussten wir nochmals neue Reifen benutzen", berichtete Kristensen, der eine nicht optimale Regenperformance der A4-Boliden beklagt: "Im Feuchten verlieren wir gerade an den schnelleren Stellen Performance. Insofern kann ich nicht ganz zufrieden sein, nachdem ich heute Morgen im Trockenen noch eine Zeit 1:09.700 Minuten gefahren war. Dennoch haben alle im Team einen guten Job gemacht und mir zur richtigen Zeit die richtigen Reifen zur Verfügung gestellt."

Morgen will Kristensen an seine gute Form anknüpfen, nachdem er bereits am Vormittag im freien Training die Bestzeit gefahren war. "Ich hoffe, im Rennen bleibt es trocken und ich erwische einen guten Start. Ich muss auf Ekström achten, denn er hat von seinem Startplatz aus außen die bessere Linie. Ich werde alles geben und hart kämpfen", kündigt Tom Kristensen an. Im entscheidenden Moment dürfte er jedoch auch Ekström im Titelkampf keine Steine in den Weg legen...

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