Mattias Ekström und Gary Paffett haben schon einen großen Rückstand auf Timo Scheider. Eine minimale Chance besteht für sie aber weiterhin.

Mattias Ekström und Gary Paffett stehen mit dem Rücken zur Wand. Noch nie wurde in der neuen DTM ein so größer Rückstand aufgeholt und ohnehin wurde immer der Fahrer Meister, der zwei Rennen vor dem Saisonende an der Tabellenspitze lag. Einzige Ausnahme: 2005 drehte Gary Paffett den Spieß in den letzten beiden Läufen noch um, damals betrug die Punktedifferenz zwischen ihm und Mattias Ekström allerdings nur einen Zähler.

"Ich freue mich sehr auf Dijon. Wir hatten nach Barcelona eine kleine Rennpause, aus der ich topfit zurückkommen werde. Ich werde alles daransetzen, ein gutes Resultat zu erzielen", verspricht Mattias Ekström, der momentan 12 Zähler Rückstand auf Timo Scheider hat. "Noch habe ich eine Chance auf den Titel. Und die möchte ich nutzen..."

Nichts ist unmöglich

Immerhin hat es Ekström in der Vergangenheit schon geschafft, deutlich mehr Zähler zu holen als seine direkten Nachbarn in der Gesamtwertung. 2002 reduzierte er seinen Rückstand auf den späteren Meister Laurent Aiello beispielsweise um 13 Punkte - das würde in diesem Jahr zum dritten Titelgewinn reichen. Eine ähnliche Leistung legte er 2004 an den Tag, als er zum ersten Mal die Meisterschaft gewann: damals baute er seinen Vorsprung in Brünn und Hockenheim um elf Punkte aus.

Auch Gary Paffett weiß, wie man in den letzten Rennen noch richtig viele Punkte gutmachen kann. Sein Rückstand allerdings schon so groß, dass selbst Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug nicht mehr an den Titel denken will. Und dennoch: im Titelkampf 2005 holte Paffett in den letzten beiden Rennen 14 Punkte mehr als Mattias Ekström - das würde in dieser Saison gerade noch so für den Titelgewinn reichen...

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