Timo Scheider hat das Freie Training in Barcelona für sich entschieden. Ihm folgten drei weitere Audi-Fahrer.

Audi hat einmal mehr das Geschehen im Training am Samstagvormittag bestimmt. Auf dem 2,977 Kilometer langen Circuit de Catalunya fuhr der amtierende Meister Timo Scheider die schnellste Rundenzeit. Der Wahl-Österreicher benötigte nur 1:07.049 Minuten und war damit etwas schneller als seine Markenkollegen Martin Tomczyk und Mattias Ekström, die mit weniger als eineinhalb Zehntel Rückstand auf den Rängen zwei und drei folgten.

Hinter dem Spitzentrio klaffte bereits eine große Lücke zum besten Mercedes-Pilot. Ralf Schumacher war zwar ungewohnt schneller als seine drei Teamkollegen, musste aber dennoch mit einer halben Sekunde Rückstand auf die erste Position leben. Außerdem wurde der ehemalige Formel-1-Pilot sogar von einem Jahreswagen-Fahrer geschlagen: Oliver Jarvis reihte sich noch vor ihm auf dem vierten Rang ein.

Immerhin waren am Ende alle acht Neuwagen unter den ersten Zehn zu finden. Neben Jarvis schaffte es lediglich Alexandre Prémat in die erste Hälfte der Zeitenliste. Als Achter lies der Franzose immerhin Paul Di Resta und Tom Kristensen hinter sich.

In der 150 Minuten langen Session drehten Mike Rockenfeller und Mathias Lauda die meisten Runden. 47 Mal überquerten sie die Ziellinie und legten damit umgerechnet 140 Kilometer zurück. In der Damenwertung setzte sich Katherine Legge knapp gegen Susie Stoddart durch. Ein gewohntes Bild gab es am Ende des Feldes: dort landeten wie gehabt alle drei Futurecom-Boliden.

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