Während die aktuellen Boliden eine Pause machen, tobten sich am Wochenende verschiedene DTM-Altfahrzeuge in Monza und auf dem Nürburgring aus.

Während die aktuellen DTM-Boliden in Ingolstadt und Stuttgart ruhen, die Jahreswagen von den werksunterstützen Teams aufbereitet werden und sich Colin Kolles um seine 2007er-Modelle kümmert, stehen die aussortierten Boliden der früheren Jahrgänge nur ungern in der Garage. Am vergangenen Wochenende waren gleich verschiedene DTM-Autos auf verschiedenen Rennstrecken unterwegs.

So sorgten zwei alte Audi bei der DMV Tourenwagen Challenge für einen Doppelsieg. Beide Rennen im königlichen Park von Monza wurden von ehemaligen Einsatzgeräten von Ekström, Tomczyk & Co gewonnen. Am Steuer saßen diesmal Petr Fulin und Jiri Janak, die mit selbem Material auch in der tschechischen Langstreckenmeisterschaft an den Start gehen. Eingesetzt werden die Autos von BRT - einem eng mit Futurecom arbeitendem Unternehmen.

ADAC Eifelrennen ein voller Erfolg

Auf der fast sechs Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke erreichten die DTM-Boliden übrigens Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 193 Kilometer pro Stunde - der Topspeed dürfte am Ende der langen Start- und Zielgeraden um 280 km/h betragen haben.

Über 32.000 Zuschauer pilgerten am Wochenende auch zum Nürburgring, wo einmal mehr das ADAC Eifelrennen ausgetragen wurde. Mit dabei waren auch zahlreiche ehemalige Boliden aus der DRM und DTM. "Wir freuen uns über diese gelungene und erfolgreiche Veranstaltung", zog Organisationsleiter Peter Geishecker nach dem Eifelrennen eine erste Bilanz. "Das gestiegene Zuschauerinteresse gibt uns ein ebenso gutes Signal wie die vielen positiven Stimmen von seiten der Aktiven und unserer Partner."

Knapp 1.200 Fahrer und Fahrerinnen besetzten über 750 Rennwagen, darunter auch Tourenwagen-Größen wie Klaus Ludwig, Hans Heyer oder Jochen Neerpasch. Einer der Höhepunkt waren ohne Zweifel die Demonstrationsfahrten der legendären Silberpfeile.

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