Martin Tomczyk kommt auf dem Nürburgring blendend zurecht. Er fuhr eine weitere Bestzeit.

Im Warm-Up zum sechsten Saisonlauf auf dem Nürburgring gab Audi erneut den Ton an. An der Spitze des Feldes platzierten sich die vier aktuellen Boliden aus Ingolstadt, direkt dahinter folgten zwei ihrer Vorgänger. Die Bestzeit fuhr erneut Nürburgring-Liebhaber Martin Tomczyk: er umrundete den 3,629 Kilometer langen Kurs in nur 1:24.488 Minuten und distanzierte seinen Markenkollegen Timo Scheider um 0,310 Sekunden. Hinter Mattias Ekström und Tom Kristensen wurde Markus Winkelhock auf Rang fünf als bester Jahreswagen-Fahrer gewertet. Sein Rückstand auf den Spitzenreiter: etwas mehr als fünf Zehntel.

Gänzlich ohne Probleme liefen die Boliden von Gary Paffett und Alexandre Prémat. Beide klagten im gestrigen Qualifying noch über mangelnden Vortrieb und mussten ihre Autos den Mechanikern überlassen. Bei Paffett wurden Fehlzündungen behoben, die den Briten am Samstag noch im ersten Teil des Zeittrainings ausschieden ließen. Die Phoenix-Truppe rund um den einzigen französischen DTM-Fahrer hatte dagegen etwas mehr Arbeit: auf der Suche nach einem Problem in der Elektronik mussten sämtliche Kabelbäume des Audi A4 ausgetauscht werden.

Für Paffett reichte es dennoch nur für die siebte Position, womit er immerhin bester Mercedes-Pilot war. Sein Rückstand auf die Spitze war mit einer Rundenzeit von 1:25.220 Minuten allerdings schon beträchtlich. Neben dem Briten schaffte es nur ein weiterer Mercedes-Fahrer unter die besten Zehn - Bruno Spengler belegte in der 30-minütigen Generalprobe vor dem Rennen den zehnten Platz. Zwischen den beiden Mercedes-Speerspitzen platzierten sich Katherine Legge und Alexandre Prémat. Die Audi-Dame fiel einmal mehr nicht nur durch ihre gute Zeit auf - sie leistete sich erneut einen Fahrfehler, der diesmal allerdings ohne Folgen blieb.

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