Erneute Bestzeit für Audi im DTM-Training. Hinter Spitzenreiter Martin Tomczyk reihten sich fünf seiner Markenkollegen ein.

Mit sechs Boliden in Front hat Audi das 150 Minuten lange Freie Training der DTM auf dem Nürburgring abgeschlossen. Nach insgesamt 45 Runden markierte Martin Tomczyk mit 1:24.112 Minuten die Bestzeit des Vormittags, dicht gefolgt von Timo Scheider und vier weiteren Markenkollegen. Bester Jahreswagen-Pilot war Markus Winkelhock, der mit einem Rückstand von nur 0,125 Sekunden den dritten Rang belegte.

Für die in den DTM-Trainings fast standesgemäße Unterbrechung durch rote Flaggen sorgte nach den Gully-Deckeln am Norisring und den Kieselsteinen in Zandvoort heute Katherine Legge. Die Audi-Dame verlor ausgangs der Kumho-Kurve das Heck ihres A4, drehte sich und schlug mit der rechten Heckpartie in die Reifenstapel ein. Obwohl noch 90 Minuten auf der Uhr verblieben, musste die Britin nach ihrem Abflug zuschauen - die Enttäuschung war ihr deutlich anzusehen, rangierte sie zum Zeitpunkt des Unfalls doch in den Top-Ten.

Obwohl Legge bereits nach 21 Runden die Segel streichen musste, hielt sie sich bis 25 Minuten vor dem Ende der Session auf der neunten Position - lag damit allerdings hinter ihren acht Werkskollegen, die einträchtig die ersten acht Plätze einnahmen. Das Audi-Nonett sprengten erst Gary Paffett und Bruno Spengler. Letzterer musste dabei den Verlust einer Kamera beklagen, die auf der Beifahrerseite seiner C-Klasse angebracht war.

Noch weiter nach vorne ging es für Jamie Green, der seinen Jahreswagen kurz vor Ablauf der Zeit auf die siebte Position stellte und damit bester Mercedes-Fahrer war - sein Rückstand auf Tomczyk: fast eine halbe Sekunde. Neben ihm schafften es lediglich Spengler und Paul Di Resta unter die besten Zehn. Ralf Schumacher und Gary Paffett blieben auf den Rängen 13 und 14 noch hinter den Erwartungen zurück.

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