Probleme in Roll-out und freiem Training, Fehler im Qualifying: Nach einigen Schwierigkeiten konnte Mattias Ekström mit Platz drei zufrieden sein.

Mit konstanten Platzierungen auf der dritten Stufe des Podests hatte sich Mattias Ekström in der ersten Saisonhälfte stets in Schlagdistanz zur Spitze gehalten. Heute verbuchte der Schwede auch im Zeitfahren einen dritten Rang - und zeigte sich nach vorherigen Schwierigkeiten zufrieden. "Mein Wochenende war bisher nicht so, wie ich es wollte. Gestern beim Roll-out gab es Probleme; ich konnte nicht fahren. Auch heute Morgen konnte ich nicht fahren, denn meine Mechaniker hatten viel zu tun, um mein Auto fertig zu stellen", berichtete Ekström von vielfältigen technischen Problemen.

Erst im Qualifying ging es für den Schweden aufwärts - mit zwischenzeitlichen Rückschlägen: "Während der ersten Session fühlte ich mich trotzdem wohl. In Q3 hatte ich allerdings einen Bremsplatten in Kurve eins, so dass ich etwas Performance auf der Bremse verloren habe. In der Rechtskurve vor der Gegengeraden ist mir zum Beispiel das Heck ausgebrochen." Ausgestattet mit neuen Reifen glaubte Ekström, während es finalen Schlagabtauschs das Pole-Potenzial seines Boliden abrufen zu können.

Doch erneut schlich sich ein Missgeschick ein. "Leider habe ich in Q4 einen kleinen Fehler gemacht. Ich merkte, dass Martin sehr stark ist. Wir waren schon neunmal gemeinsam hier - und hier ist er immer sehr schnell", spielte Ekström auf die Nürburgring-Expertise seines Teamkollegen an. Mit Platz drei konnte sich der Champion von 2004 und 2007 dennoch abfinden. So kam Gary Paffett, mit dem er punktgleich an der Spitze der Meisterschaftstabelle steht, nicht über Startplatz 16 hinaus: "Als gehört habe, dass Gary ausgeschieden ist, war ich sehr überrascht. Hier hatte er eben das Pech, das ich in Hockenheim hatte. Aber er ist ein starker Fahrer; er wird kämpfen und zurück nach vorne kommen."

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH