Auf dem Nürburgring feierte Martin Tomczyk 2007 seinen bislang letzten Sieg. An gleicher Stelle will er morgen wieder ganz oben auf dem Podest stehen.

Schnell hatte sich Martin Tomczyk zu Beginn seiner DTM-Karriere einen Namen als Qualifying-Ass gemacht - und erlangte schnell den zweifelhaften Ruf des One-Lap-Wonders. Als sich Tomczyk auch im Rennen konstanter präsentierte, war es vorbei mit den häufigen Pole Positions. So hatte Tomczyk auf die siebte Pole Position seiner Karriere zuletzt fast zwei Jahre warten müssen. "Als ich die Info bekommen habe, dass ich auf Pole stehe, war das ein tolles Gefühl, denn dort stand ich schon lange nicht mehr", stellte Tomczyk zufrieden fest.

Schon zuvor hatte sich der Abt-Audi-Pilot in Hochform präsentiert. "Nach dem Training war ich zuversichtlich, denn ich hatte schnell mein Setup gefunden und hatte noch viel Zeit", berichtete Tomczyk von seinem Durchmarsch am Vormittag, der ihn bis auf Platz eins führte - und so bereits auf den Erfolg im Zeitfahren einstimmte. "Im Qualifying haben wir nur für die letzten beiden Session geringfügig etwas geändert. Das hat sich ausgezahlt." Dass Tomczyk auf dem Nürburgring seine persönliche Durststrecke endgültig beendete, überraschte ihn selbst am wenigsten.

"Der Nürburgring ist unter den Strecken mein Favorit. Mein zweites DTM-Rennen fand auf dem Nürburgring stattt. Damals wurde ich Zweiter hinter Laurent Aiello - seitdem liebe ich die Strecke", blickt der Meisterschaftsdritte von 2007 zurück. Vor zwei Jahren hatte Tomczyk in der Eifel mit seinem bislang letzten Sieg ein Ausrufezeichen im Titelkampf setzen können. "Ich hoffe auf den Sieg, denn schon 2007 standen dieselben in Startreihe eins. Auch die Teamleistung war gut. Sechs Audi unter den ersten Acht stimmen mich sehr zuversichtlich."

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