Tom Kristensen fuhr im freien Training in Oschersleben die schnellste Zeit vor Mattias Ekström und Martin Tomczyk. Bester Mercedes-Pilot Paul di Resta.

Im Training wirbelten die DTM-Piloten ordentlich Sand auf. Ob Ralf Schumacher oder Oliver Jarvis - sie alle kamen in Oschersleben das eine oder andere Mal von der Ideallinie ab. Schnellster Mann war am Vormittag "Mr. Oschersleben" Tom Kristensen. Mit einer Rundenzeit von 1:22.247 Minuten markierte der Däne die Bestzeit vor seinen Markenkollegen Mattias Ekström und Martin Tomczyk.

Letzterer holte in Zandvoort seine ersten Punkte und beendete damit eine lange Pechsträhne. "Wir müssen darauf achten, dass wir im Qualifying alles so umsetzen, wie wir uns das vorstellen", erklärte Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. Paul di Resta landete als bester Mercedes-Pilot auf Platz fünf. Dem Engländer fehlten auf die Bestzeit von Kristensen drei Zehntel. Ralf Schumacher fuhr auf Rang zehn.

Tierischer Besuch

Für die Mercedes-Piloten wird es in Oschersleben mit 20 Kilogramm mehr an Bord schwer, das weiß auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Mit dem Zusatzgewicht wird es für uns hier schwierig, wenn nicht sogar unmöglich zu gewinnen", sagte Haug nach dem Training. Für eine Gelbphase im Training sorgte Katherine Legge. Die Audi-Pilotin musste aufgrund eines Problems mit dem Seil abgeschleppt werden. Legge konnte das Training zwar wieder aufnehmen, verlor aber wertvolle Trainingszeit.

Jamie Green hatte mehr Glück. Der Mercedes-Pilot flog von der Strecke ab und berührte mit seinem Heck leicht die Reifenstapel. Green steuerte sofort die Box an, seine Mercedes C-Klasse schien bei dem Dreher unbeschädigt geblieben zu sein. Ein tierischer Besuch lenkte zu Mitte des Trainings alle Blicke auf sich. Ein Feldhase verirrte sich kurzfristig auf die Strecke, suchte aber schnell wieder das Weite.

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