Die Planung für eine DTM-Veranstaltung im Münchner Olympiastadion laufen mittlerweile auf Hochtouren.

Ein Auftritt der DTM im Münchner Olympiastadion wird immer wahrscheinlicher. Anfängliche Bedenken von Politikern und dem Aufsichtsrat der Olympiapark-Gesellschaft seien zum größten Teil ausgeräumt es und gäbe grünes Licht, berichtet die Abendzeitung. Noch scheint der Show-Event, bei dem jeweils zwei Autos gegeneinander antreten sollen, allerdings nicht endgültig genehmigt.

Rund um den Olympiapark gibt es strenge Regelungen in Sachen Lärmbelastungen, ähnlich wie bei vielen Rennstrecken in Stadtnähe - eventuelle Konzerte sorgen für zusätzliche Probleme, hier sind die Rechenexperten gefragt. Angeblich soll der erste Event bereits im Frühjahr 2011 stattfinden - die Veranstalter hoffen auf gut 60.000 Besucher und Einnahmen in Höhe von drei Millionen Euro. Damit wären auch die Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro gedeckt, mit der das Olympiastadion ein befestigten Untergrund erhalten soll.

"Dieser feste Boden erleichtert auch andere Großveranstaltungen, weil es weniger Schäden gibt und die Nutzungsmöglichkeiten viel besser werden", sagte Olympiapark-Sprecher Arno Hartung gegenüber der Zeitung. Gerade eine DTM-Veranstaltung wäre extrem werthaltig, so der Sprecher weiter.

Nicht gerade begeistert sind die Politiker - schließlich wäre die Umweltbelastung in Sachen CO2-Ausstoß nicht gerade gering. "Wir sind nicht aus Motorsportbegeisterung dabei, aber es wird immer schwerer, Veranstaltungen ins Stadion zu bekommen", so SPD-Franktionschef Alexander Reissi. Nur mit ständigen und hohen Einnahmen könne das Stadion erhalten werden.

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