Am vierten und letzten Tag in Hockenheim fuhren zwei Piloten aus dem Mercedes-Lager die schnellsten Rundenzeiten.

Die Testfahrten in Hockenheim gingen am heutigen Donnerstag mit zwei Bestzeiten für Mercedes-Benz zu Ende. Die beiden Werkspiloten Paul di Resta und Bruno Spengler setzten sich im Laufe des Tages an die Spitze der Zeitenlisten. Audi hielt sich dagegen zurück - die Ingolstädter Neuwagen-Fahrer ließen ihren Kollegen in den alten Autos den Vortritt.

In der Vormittags-Session unterbot Paul di Resta seine Zeit vom Vortag. Der Schotte setzte eine Zeit von 1:32.736 Minuten und war damit der schnellste Pilot der Testfahrten - ob er das auch beim Auftakt in gut drei Wochen wiederholen kann? Kurz vor der Mittagspause schob sich Alexandre Prémat auf die zweite Position - er war nur eine Zehntelsekunde langsamer als Di Resta.

Mike Rockenfeller, der lange in Führung lag, wurde am Ende auf den dritten Rang zurückgereicht. Für ihn sprang immerhin eine Zeit von 1:33.097 heraus, an den bisherigen Testtagen war er noch nicht so schnell unterwegs. Timo Scheider, der sich knapp vor Katherine Legge auf dem sechsten Platz einreihte, war bester Pilot in einem Neuwagen von Audi - er steuerte erneut den Testträger.

Am Nachmittag wurde die Bestzeit von Paul di Resta nicht mehr geknackt. Als einziger Fahrer konnte Bruno Spengler die Marke von 1:33-Minuten unterbieten und sich knapp vor Mike Rockenfeller an die Spitze der Zeitenlisten setzen. Hinter dem Audi-Jahreswagen folgten mit Di Resta und Jamie Green zwei Stuttgarter Piloten.

Die Neuwagen aus Ingolstadt waren am Nachmittag nicht mehr in den Top-5 zu finden. Mattias Ekström fuhr 0,624 Sekunden langsamer als Spengler und wurde Sechster.

Während der vier Testtage in Hockenheim hat sich ein Gerücht hartnäckig im Fahrerlager festgesetzt: es sollen in diesem Jahr doch 20 Autos an den Start gehen. Colin Kolles will in seinem Privatteam Futurecom TME ein drittes Auto einsetzen. Neben den bereits bestätigten Johannes Seidlitz und Christian Bakkerud soll der 24-jährige Tomas Kostka fahren. In Hockenheim kam der Tscheche bereits einige Tage zum Einsatz.

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