Der teaminterne Triumph konnte Paul di Restas Laune nur bedingt aufbessern: Er zeigte sich überrascht von der mangelnden Konkurrenzfähigkeit seines Boliden.

Seine gute teaminterne Stellung bei HWA konnte Paul di Resta auch mit dem heutigen Qualifying manifestieren - doch der geplante erste Teil der Revanche gegen die amtierenden Meister misslang unerwartet deutlich. Zwar hatte sich der Schotte als einziger HWA-Pilot bis in die vorletzte Session des Qualifyings vorgearbeitet, erlebte dann aber Stagnation. "Wir haben erwartet, dass es eng wird. Im Winter haben wir hart gearbeitet und Fortschritte erzielt. Aber nun müssen wir die Situation analysieren", sagte di Resta, der morgen von Position sechs aus starten wird.

"Ich bin zuversichtlich zurückzuschlagen, denn das Wochenende ist noch nicht vorbei. Es wird ein langes Rennen morgen", gibt sich der Vizechampion kämpferisch, will die aktuellen Probleme aber nicht nur auf die Streckencharakteristik des Hockenheimrings zurückführen: "Das Ergebnis ist aber nicht nur hockenheimspezifisch - es gibt noch viel Arbeit zu tun. Von Platz sechs aus ist es schwierig zu sagen, was morgen möglich ist."

Mit Blick auf den morgigen Tag hält sich der Optimismus des 23-Jährigen dennoch in Grenzen: "Der Fokus liegt auf dem Start. Morgen Vormittag werden wir im Renntrimm weiterarbeiten. Darauf müssen wir im Rennen aufbauen, aber wir können nicht zu viel erwarten."

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