Mit neuen Regeln für die neue Saison will die DTM im Jahr 2009 einen Schritt nach vorne machen und nebenbei die Kosten senken.

Im Rahmen der offiziellen DTM-Präsentation in Düsseldorf wurden einige neue Regeln für die kommende Saison verkündet. Wie zu erwarten, wird der Zeitplan radikal gekürzt. Doch auch das Qualifying und das Gewichtsreglement werden teilüberholt.

In diesem Jahr werden die 19-Fahrzeuge erst am späten Freitagnachmittag auf die Strecke gehen. Die bisherigen Trainings am ersten Tag wurden komplett gestrichen, stattdessen fährt man nur ein 30-minütiges Roll-Out. So sollen Kosten im erheblichen Maß gespart werden, da viele Teammitglieder einen Tag später anreisen können.

Am Samstag werden die neuen Wochenenden mit einem Training über 150 Minuten fortgesetzt, im Anschluss geht es in die Qualifikation. Dort wird es nun insgesamt vier Durchgänge geben, in denen nach und nach Fahrer ausscheiden, bevor am Ende um die Pole-Position gekämpft wird.

In den ersten drei Sessions werden jeweils fünf Fahrer auf der Strecke bleiben. Die schnellsten Vier kämpfen zum Schluss um die ersten beiden Startreihen. Dabei haben die Fahrer nur eine Runde, um sich für die Pole-Position zu empfehlen.

Da in der DTM-Saison 2009 Fahrzeuge aus drei verschiedenen Generationen an den Start gehen, wurden erneut verschiedene Minumumgewichte beschlossen. Die aktuellen Boliden müssen mindestens 1.050 Kilogramm auf die Waage bringen - 20 mehr als die Wagen mit dem Baujahr 2008 und 40 mehr als die alten Autos von Futurecom TME.

Gute Nachrichten gibt es für die Zuschauer an und abseits der Strecke. Im Gegensatz zur letzten Saison sollen in diesem Jahr alle Rennen um 14:00 Uhr starten - Expiditionen in die Abendstunden, wie etwa auf dem Nürburgring, sollen damit der Vergangenheit angehören. Schon einen Tag zuvor kommen die Fernsehzuschauer in den Genuss des kompletten Qualifyings. Die ARD hat ihre Sendezeit am Sonnabend auf 90 Minuten erhöht und wird nach dem Zeittraining das Rennen der Formel 3 EuroSerie zeitversetzt übertragen.

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