Im zweiten Test des Tages holte Tom Kristensen vor drei Markenkollegen die Bestzeit, während Timo Scheider auf Rang sieben abrutschte.

Ganz ohne Abflüge, Kollisionen und Zwischenfälle ging die DTM im spanischen Barcelona auch im zweiten Test des Tages ihren Weg. Wie schon am Vormittag setzte Audi die gewohnte Freitags-Dominanz fort und sicherte sich mit Tom Kristensen die zweite Bestzeit des Tages. Der Däne unterbot seine bisherige Bestmarke und markierte mit 1:08.113 Minuten die schnellste Zeit. Mit einem minimalen Abstand folgten seine Markenkollegen Mattias Ekström und Mike Rockenfeller.

Schon nach 20 Minuten ließ sich ein erstes Kräfteverhältnis von den Zeitenmonitoren ablesen: lange Zeit lagen mit Kristensen, Ekström, Rockenfeller und Oliver Jarvis vier Ingolstädter-Fahrzeuge aus jeweils zwei verschiedenen Baujahren an der Spitze des Feldes - auch am Ende, wo viele Fahrer im Normalfall einen ersten Probelauf in Richtung Qualifying starten, blieb die Reihenfolge an der Spitze unverändert.

Als bester Mercedes-Pilot schaffte es Bruno Spengler auf den fünften Rang. Mit seiner Zeit von 1:08.316 Minuten war der Kanadier zudem schneller als sein Teamkollege Paul di Resta im ersten Test. Timo Scheider schaffte es dagegen nicht, seine Zeit vom Vormittag zu wiederholen - dem aktuellen Tabellenführer blieb mit drei Zehntel Rückstand nur der siebte Rang.

Einzig die schnelle Campsa-Rechts brachte den ein oder anderen Fahrer in Kies-Kontakt. Die flachen Kerbs der schnellen Kurve, die im fünften Gang bei über 180 Kilometer pro Stunde durchfahren wird, laden am Ausgang zu einer weiten Linie ein, die leicht zu weit wird. So geriet Katherine Legge während der 90 Minuten einmal über die Randsteine hinaus und kratzte am Kies, auch Jamie Green wirbelte Dreck auf. Ohne Konsequenzen sind solche Fehler nicht: man verliert auf der Gegengeraden jede Menge Schwung und wäre im Rennen ein leichtes Opfer.

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