Seine Kritiker hat Ralf Schumacher in der DTM souverän ruhig gestellt. Dennoch sorgt sich der Mercedes-Pilot ob möglicher künftiger Blamagen...

Rasch schienen Jean Alesi und Mika Häkkinen nach ihrem Einstieg in die DTM mit ersten Podestplätzen und Siegen auf dem Tourenwagenolymp angekommen - bis wenig später die ersten deutlichen Leistungsschwankungen folgten. Ganz anders Ralf Schumacher: Auch nach fünf Rennen wartet der Mercedes-Jahreswagenpilot noch auf den ersten Punkterang - zeigt dafür jedoch eine konstant nach oben zeigende Formkurve. Von so manchem missglückten Start und nicht immer reibungslosen ersten Runden abgesehen enttäuschte der prominente DTM-Debütant zu keinem Zeitpunkt. Rückschlüsse auf seine DTM-Zukunft sind daraus jedoch laut Schumacher nicht zu ziehen.

"Es werden noch ein paar Wochen ins Land gehen, bis wir erste Gespräche führen", dementiert der sechsfache Grand-Prix-Sieger Spekulationen um bereits jetzt voranschreitende Verhandlungen. "Die Zusammenarbeit macht uns von beiden Seiten Spaß, aber sie muss auch Sinn machen." Was das heißt? "Zunächst muss ich weiterhin gut zurechtkommen - dann sehen wir weiter. Beide Seiten müssen etwas davon haben - wir wollen uns nicht blamieren."

"Auf Rennstrecken wie Brands Hatch und Le Mans wird es noch einmal sehr schwierig für mich werden. Die Routine ist noch nicht gekommen", behält Schumacher jene Bescheidenheit bei, die ihn seit seinen ersten DTM-Tests kennzeichnet. So sei der Verzicht auf ein Neuwagencockpit bei HWA seine eigene Entscheidung gewesen - und auch mit Blick auf die kommende Saison zeigt sich Ralf Schumacher betont unaufdringlich...

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