Ausgeglichenes Feld in der Eifel. Auf dem Nürburgring setzte Tom Kristensen die Bestzeit im Samstags-Training, dahinter folgte ein Mercedes-Trio.

In der Generalprobe zum verspäteten Qualifying fuhr Tom Kristensen zum zweiten Mal an diesem Wochenende die schnellste Zeit. In seinem Audi A4 setzte der Däne in 1:24.176 Minuten eine neue Wochenend-Bestmarke. Auf den Plätzen zwei bis vier folgte mit Bruno Spengler, Bernd Schneider und Jamie Green ein Mercedes-Trio. Bester Gebrauchtwagen-Pilot wurde Mike Rockenfeller, der in der 60 Minuten langen Session den siebten Rang belegte.

Lange Zeit lag Green mit einer Zeit von 1:24.619 Minuten in Führung - doch als fünf Minuten vor dem Fallen der Zielflagge neue Reifen aufgezogen wurden, purzelten die Zeiten erheblich. Kristensen war auf Anhieb vier Zehntelsekunden schneller als der Brite, auch Spengler und Schneider konnten Green noch deutlich hinter sich lassen.

Timo Scheider wollte zwischenzeitlich den langen Grand Prix-Kurs des Nürburgrings erkunden, musste dann aber feststellen, dass hinter der Conti-Spange lediglich Reifenstapel, Pylonen und eine rasante Abfahrt warten. Immerhin fand der Audi-Pilot - nach einem kleinen Umweg - zurück auf das richtige Asphaltband und setzte die Fahrt fort. In der Rundenzeit machte sich die kleine Spazierfahrt deutlich bemerkbar; 20 zusätzliche Sekunden sind definitiv kein Anreiz die Route abermals zu wählen...

Scheider war nicht der einzige Fahrer mit Problemen. So drehten sich seine Markenkollegen Katherine Legge und Marting Tomczyk in der ersten Ecke, Markus Winkelhock verbremste sich an gleicher Stelle.

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