Im freien Training am Samstag zeigte sich das Feld auf dem Norisring bunt gemischt. Bruno Spengler mit Bestzeit vor Timo Scheider.

Das freie Training am Samstagvormittag konnte Bruno Spengler für sich entscheiden. Wie schon im zweiten Test am Vortag konnte der Kanadier seine 18 Kollegen hinter sich lassen und fuhr mit 48,128 Sekunden die bisherige Bestzeit des Wochenendes.

In den ersten 55 Minuten des Trainings wechselte die Führung mehrfach zwischen den beiden Herstellern. Mal führte Audi mit Mattias Ekström, dann setzte sich Bruno Spengler für die Sternenkrieger auf die erste Position - er konnte sogar seine Bestzeit vom Vortag unterbieten und in den letzten Sekunden weiter verbessern.

Auch Audi kann sich weiter Hoffnungen auf ein gutes Resultat machen, denn Timo Scheider fehlten nur wenige Tausendstel auf den Spitzenreiter. Dahinter präsentierte sich das Feld gut durchgemischt, denn auf einen Mercedes folgte bis zu Platz zehn immer ein Ingolstädter Renner.

Die Jahreswagen-Fahrer scheinen jedoch auch auf dem Norisring keine guten Chancen zu haben. Auf den ersten acht Positionen platzierten sich die aktuellen Boliden der Serie, erst dahinter folgten mit Gary Paffett und Oliver Jarvis die ersten gebrauchten Boliden.

Markus Winkelhock und Katherine Legge versuchten derweil die Fans am Schöller-S zu begeistern. Zunächst drehte sich die Briten und verpasste die Mauer mit dem Heck nur knapp. Ihr Audi-Kollege ließ dagegen etwas mehr Platz zum Beton, drückte dafür aber das Gaspedal auf das Bodenblech und zauberte eine kleine Rauchschwade in die Luft. Kurz vor dem Ende der Session erfreute er zudem seinen Chef an der Boxenmauer: eine leichte Kollision mit Tom Kristensen brachte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich zum Lachen.

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