Wie schon 2007 im Rennen zeigt sich Timo Scheider als erfolgreichster Audi-Pilot - und lässt sich die Zuversicht trotz gerissener Pole-Serie nicht nehmen.

Bei genauerer Betrachtung überraschte es nicht, dass sich Timo Scheider nach drei Pole Positions in Folge auch auf dem EuroSpeedway als stärkster Audi-Pilot präsentierte. Vier halbierte Punkte für Platz fünf - damit trug Scheider 2007 in einem chaotischen Lausitzrennen 100 Prozent zur damaligen Audi-Ausbeute bei. "Die verschiedenen Fahrzeugkonzepte führen dazu, dass verschiedene Strecke dem Audi und dem Mercedes einfach verschieden gut liegen. Das war in der Vergangenheit ähnlich", trug Scheider im Gespräch mit der adrivo Sportpresse das Reißen seiner Pole-Serie mit Fassung.

Verglichen mit dem letztjährigen Qualifying verweist der Meisterschaftsführende auf deutliche Fortschritte: "Aber im Vergleich zu den vergangenen Rennen auf dem Lausitzring haben wir den Rückstand deutlich verkleinert. Position drei ist keine Schmach." Mit Blick auf das morgige Rennen lässt sich Scheider die Zuversicht nicht nehmen - weiß er doch spätestens seit Mugello, dass ein erster Startplatz kein Garant für Erfolge ist: "Warten wir ab, was morgen kommt - die zweite Startreihe ist für das Rennen keine schlechte Ausgangsposition."

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