Im verlorenen Kampf gegen Paul di Resta zeigte sich auch Mattias Ekström als fairer Verlierer. Die Ehrfurcht vor Mercedes hält sich dennoch in Grenzen...

Vor zwei Jahren hatte Mattias Ekström seine Meisterschaftschancen bereits beim zweiten Saisonlauf auf dem EuroSpeedway für nichtig erklärt. Auch zwei Jahre später reichte es für den Schweden zwar nicht zum großen Triumph auf der "Mercedes-Strecke". Dennoch zeigt sich Ekström auf Rang drei als fairer Verlierer. "Gratulation an Paul", sagte der DTM-Champion im Anschluss an das Rennen, "aber auch wir hatten ein gutes Rennen, gute Boxenstopps und eine gute Taktik. Am Ende bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung. "

In übertriebener Ehrfurcht vor den wiedererstarkten Stuttgartern übt sich der 29-Jährige derweil nicht. Nachdem er ebenso wie seine Teamkollegen Timo Scheider und Martin Tomczyk die Konkurrenz in Person von Bruno Spengler hinter sich ließ, gibt er sich selbstbewusst: "Mercedes hatte ein gutes Auto, aber wirklich stark war nur Paul di Resta - die anderen weniger."

Mit nur mäßiger Angriffslust kämpfte Ekström während der Anfangsphase des Rennens mit Timo Scheider um Rang drei. "Ich wollte kein Risiko eingehen. Ich hatte auf ihn aufgeschlossen, weil ihm ein kleiner Fehler passiert ist", stellte Ekström im Gesprächt mit der adrivo Sportpresse klar, "ansonsten wäre ich gar nicht in Schlagdistanz zu ihm gekommen. Am wichtigsten ist, dass wir in die Punkte gekommen sind."

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