Mit seiner ersten Pole Position in der DTM knüpft Paul di Resta nun auch im Neuwagen an seine letztjährige Performance an.

Im Vergleich zu den ersten beiden Rennwochenenden zeigte sich die Miene des schweigsamen Schotten heute deutlich aufgehellt. Und tatsächlich geriet Paul di Resta nach seiner ersten Pole Position in der DTM regelrecht ins Schwärmen. "Es war nicht nur ein fantastisches Qualifying, sondern auch ein fantastisches Wochenende. Das Team hat hart gearbeitet und hat mir alle Möglichkeiten gegeben", bedankt sich di Resta artig bei seiner Mannschaft. Mit einem Vorsprung von 264 Tausendsteln auf Rang zwei hatte er selbst Bruno Spengler deutlich in die Schranken verwiesen.

Anders als Spengler will sich di Resta nicht auf die Aussage festlegen, der EuroSpeedway sei eine ohnehin Mercedes-Strecke. "Das ist für mich schwer zu bewerten, denn ich bin erst das zweite Mal mit der DTM hier. Unser Auto ist auf jeden Fall sehr stark, und natürlich liegen einem manche Strecken besser als andere", hält der 22-Jährige gegenüber der adrivo Sportpresse fest. Sein Ziel ist ein Start-/Ziel-Sieg: "Überholen kann man überall. Aber hoffentlich komme ich erst gar nicht in die Position, überholen zu müssen."

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